

| Aşure essen statt auspeitschen lassen |
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| News - Dar al-Harb |
| Geschrieben von: Administrator |
| Mittwoch, 30. Dezember 2009 um 08:14 |
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An diesem Tag haben besonders gläubige Schiiten nichts besseres zu tun als sich selbst zu geißeln, oder die Kopfhaut mit spitzen Gegenständen einzuritzen. Die selbst zugefügten Schmerzen sollen das Leid und die Trauer um die gefallenen Imame zur Geltung bringen. Und diese Leute nennen den Westen verdorben und pervers, während sie zu Millionen ganze Flüsse aus Blut und Leid verursachen und dies als anerkanntes religiöses Fest feiern. Schiiten leiden, Aleviten kochen. Da ist mir die Art der Aleviten zu feiern deutlich lieber. Sie fügen sich und anderen keine Qualen zu, sie kochen am letzten Tag des Aschura-Festes lieber Aşure. Gestern war es so weit. Viele Aleviten kochten Aşure und verteilten diese unter Freunden und Familienmitglieder. Der süßliche Eintopf ist relativ einfach zubereitet. Angelehnt an die 12 Imame besteht Aşure traditionell aus 12 Zutaten, wobei es keine feste Regeln gibt, welche Zutaten dies sein müssen. Heute werden auch mehr oder weniger Zutaten verwendet – abhängig vom Koch oder Köchin und je nach Lust und Laune. Was schmeckt ist erlaubt. Laut religiöser Mythologie kochte sich Noah aus den restlichen Nahrungsmitteln, die er bei verlassen des Schiffes noch bei sich hatte Aşure. An diese Legende sind die heutigen Traditionen angelehnt und wurden beibehalten. Da Aşure doch sehr lecker schmeckt, ist dagegen nichts einzuwenden. Die Zutaten. 400 g Weizen (im türkischen Supermarkt: Aşurelik bugday) 2 Tassen Kichererbsen aus der Dose 2 Tassen weiße Bohnen aus der Dose 1 Tasse Reis 2 EL Mehl in etwas Wasser auflösen 600-800 g Zucker 1 Orange 1 Tasse Milch 1 Hand voll Rosinen 7 getrocknete Feigen 10 getrocknete Aprikosen für die Deko 1 Hand voll Haselnüsse 1 Hand voll Wallnüsse 1 Hand voll Pinienkerne 1 Granatapfel Zimt Das Rezept. Den Weizen sollte man eine Nacht lang in Wasser einlegen, damit er gut einweicht. Am nächsten Tag geben wir den Weizen in einen hohen Topf mit dickem Boden. Die Wassermenge sollte gerade so den Weizen bedecken. Dies wird nun aufgekocht. Ungefähr eine halbe Stunde lang. Danach sollte der Weizen noch ein paar Stündchen im Wasser ruhen. Nun stellen wir den Topf, bei mittlerer Hitze, wieder auf den Herd. Jetzt kommen die restlichen Zutaten nach und nach dazu. Erst die Kichererbsen und den Reis. Darauf folgen die weißen Bohnen und der Zucker.
Quelle des Rezepts: Kochdichtürkisch Mahlzeit!
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